Neuseeland (englisch: New Zealand; maorisch: Aotearoa) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean. Er liegt etwa 2.000 Kilometer südöstlich von Australien und wird dem australischen Kontinent zugerechnet. Geografisch gehört Neuseeland allerdings nicht zum australischen Kontinent, da sich zwischen beiden Landmassen eine Tiefseezone befindet. Gesellschaftlich zählt sich Neuseeland selbst zum Gebiet (aber nicht zum Kontinent) Ozeanien. Neuseeland umfasst neben vielen kleineren im Wesentlichen zwei Hauptinseln: die Nord- und die Südinsel.

Von Beginn seiner Entdeckung an war Neuseeland ein Einwanderungsland. So gibt es hier keine Urbevölkerung. Die ersten Einwanderer, die Maori aus Polynesien, kamen vermutlich ab dem 11. Jahrhundert nach Neuseeland. Etwa 800 Jahre später folgten die Europäer und im 20. Jahrhundert kamen Einwanderer der pazifischen Inseln und Asiens dazu. Sie alle nahmen Einfluss auf die freundliche, lebhafte und multikulturelle Gesellschaft Neuseelands.

Das neuseeländische Klima ist mild und hervorragend für die Vegetation. Aufgrund seiner dünnen Besiedlung und der dadurch noch unberührten üppigen Naturvielfalt wird Neuseeland auch gern als grüne Perle des Pazifiks bezeichnet. So ist spätestens seit Beginn der europäischen Besiedlung die Landwirtschaft in Form der Schafzucht ein wichtiges Standbein der Neuseeländer. Zunächst waren die Schafe in der Hauptsache wichtige Wolllieferanten. Seit der Export per Kühlschiff Ende des 19. Jahrhunderts möglich wurde, dienen die neuseeländischen Lämmer zusätzlich als delikater und vor allem gesunder Fleischlieferant. Denn Lammfleisch ist fettarm, eiweißreich und enthält viele Vitamine sowie Mineralstoffe. Und es ist besonders zart.